Lieblingsorte in Weimar

Was sind die Lieblingsorte der Weimarer Studenten? Beziehungsweise: Was bietet Weimar, das so schön ist, dass man es immer wieder aufsuchen möchte? Die Antworten der Umfrage variieren natürlich je nach Jahreszeit. Freuen wir uns also auf die winterlichen Favoriten der Weimarer Studierenden, die sich sowohl außen als auch innen finden lassen. Verschiedene Lieblingsorte werden nach diesem Auftakt regelmäßig im Newsletter vorgestellt werden.

Hoch im Kurs stehen versteckte Plätze im Park an der Ilm, dem Stadtpark Weimars. Von Goethes Planung beeinflusst, wurde der englische Landschaftspark im Ilmtal abwechslungsreich gestaltet. Ein gern genommener und ungewöhnlicher Platz ist hier das Loch in der Sternbrücke, der Steinbrücke über die liebliche Ilm zwischen Schloss und Leibnizallee. Unter ihr ist es möglich, in eine große runde Aussparung zu klettern und das Treiben von diesem geheimen Ort aus zu beobachten. Im Sommer ist das auch ein wunderbarer Picknickplatz. Vom mediterran gestalteten Hang hinter dem Römischen Haus, dem klassizistischen Sommerhaus des Herzogs Carl August, kann man den Blick über das Ilmtal und die Senke des Parks schweifen lassen. Von hier aus gelangt man gut an die östliche Seite des Parks, die mit dem besten Schlittenfahrhang punktet. Östlich des Parks erstreckt sich auf einem Plateau die Bauhaussiedlung Neues Bauen Am Horn. Vor dem Hintergrund der Anfang des 20. Jahrhunderts nicht realisierten originalen Bauhaussiedlung wurde hier ein baukulturell nachempfundenes, hochwertiges Wohnquartier geschaffen, das zum Staunen einlädt. Das Haus Am Horn, das der Siedlung ihren Namen gab, ist das einzige jemals in Weimar realisierte Bauhaus-Wohnhaus.

Im Westen Weimars erstreckt sich das Kirschbachtal entlang des Lottebachs und des Kirschbachs. Das Tal lädt auch im Winter zu Spaziergängen, Laufrunden und Erholung vom Studentenalltag ein.
Für ein gemütliches Aufwärmen sorgen die einzigartigen Bars und Cafés der Stadt, in denen jeder gern versackt, wenn es die Zeit einmal zulässt. Beliebt bei den Studierenden ist zum Beispiel das ACC am Weimarer Stadtschloss. Um universitäres Flair zu schnuppern, genügt ein Besuch im Haus der Studierenden M18, was als Abkürzung für Marienstraße 18 steht. Hier kann jeder Student arbeiten, entspannen, Kaffee trinken, Freunde treffen, sich in Initiativen stark machen und sich über Neuigkeiten informieren. Manche zieht besonders der Maschinenraum, der “Bastelraum der Informatiker”, mehrmals täglich an. 
Ein weiterer einzigartiger Lieblingsort der Stadt ist sicherlich der Nahkauf-Supermarkt am Wielandplatz mit seinem schönen und zutreffenden Slogan: Nichts liegt näher. Trotz seiner wenigen Quadratmeter erstaunt es immer wieder, wie groß das Sortiment dann doch ist. Der Clou: Nahkauf hat von 7-24 Uhr offen und hilft so auch den nachts arbeitenden Studenten mit einer Packung Spaghetti aus. Wer all die einzigartigen Plätze schon kennt, der versucht es doch am besten an einem Ort, der in jeder Stadt existiert, aber vielleicht in Weimar besonders schön ist: Zu Hause.

Ulrike Otto, Studierende der Fakultät Medien

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