Von der bunten Uni in den Gratis-Zoo

P { margin-bottom: 0.21cm; }

Seit etwas mehr als drei Monaten darf ich mich nun also Studentin der Université Lyon 2 Lumière nennen. Dabei hatte alles in Weimar angefangen, mit dem Studien-programm EMK, angeboten von der Deutsch-Französischen Hochschule, die die Bauhaus-Universität und die Universität Lyon 2 zu Partnern für grenzenloses Studieren macht.

Nach dem gemütlichen Kleinstadterlebnis in Weimar ist Lyon erstmal der Kulturschock: Metro, Tram, zahlreiche Busse und ein Weg zum Unicampus in Bron, der trotz all dieser Verkehrsmittel bis zu eine Stunde in Anspruch nehmen kann.

Denn Port-des-Alpes/Bron, in den 60er Jahren als moderner Uni-Campus erdacht, liegt farbenfroh im Stile seiner Zeit in einer Vorstadt von Lyon und genauso wie die Wege in der Stadt manchmal lang sein können, führt einen ein normaler Unitag schonmal über den ganzen Campus. Zurzeit finden viele Neubau- und Renovierungsarbeiten statt, was wir deutschen durchaus mit Erleichterung wahrnehmen – denn wer in Häusern im Bauhaus-Stil seine ersten Uni-Erfahrungen sammeln durfte, den irritieren Container als Seminarräume dann doch ein kleines bisschen.

Aber das nur am Rande, denn Lyon bedeutet natürlich nicht nur Uni und öffentlicher Nahverkehr. Das reichhaltige kulturelle Angebot und die diversen Möglichkeiten französische Kultur vor Ort zu erleben, machen es zu einer besonderen Erfahrung im Studentenleben: da wäre einmal die Opéra, nicht nur klassisches Opernhaus, sondern auch Treffpunkt der tanzbegeisterten Jugend, die unter dem Vordach neue Tanzschritte üben, das Künstler-/Alternativenviertel la Croix-Rousse, in dem man einerseits in kleinen Künstlerläden kreative Dinge erstehen kann und sich in gemütlichen Bars und Cafés zum Apéro mit den Kommilitonen treffen kann. Und dann gibt es ja auch noch den Parc de la Tête d’Or, einerseits ein wunderbar großer Park ähnlich dem Ilmpark in Weimar, aber gleichzeitig auch noch Heimat des Zoos von Lyon, den man dort umsonst besuchen kann und der freundlichen Giraffe von nebenan mal eben Grüßgott sagen – oder wohl eher: Bonjour! 


Text: Franziska Gromann
Bilder: 1&2 Franziska Gromann, 3 http://www.lyon-france.com

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.