Gut vernetzt auf dem backup_Festival

Festival-Atmosphäre auf dem E-Werk Gelände

Einmal im Jahr ist ganz Weimar im Kino-Fieber wenn es wieder heißt: Film ab und Bühne frei für das backup-Festival. Bereits zum 17. Mal präsentierten vom 27. bis 31. Mai junge Filmemacher_Innen ihre Kurzfilme im Lichthaus Kino Weimar. 1999 von Studenten der Fakultäten Medien und Gestaltung der Bauhaus-Universität ins Leben gerufen und seither unter der Leitung von Juliane Fuchs und Anne Körnig organisiert, hat sich das Festival das Ziel gesetzt, Arbeiten von Kunst-, Medien, und Gestaltungshochschu-
len weltweit zu recherchieren und eine Präsentationsmöglichkeit zu bieten. 


Mit seinem einzigartigen Rahmenprogramm, bestehend u.a. aus den backup.connect-Vortragsreihen und Workshops sowie der backup.art.screen Ausstellung, schafft das Festival eine wichtige Austauschplattform zwischen jungen Künstler_Innen, interessierten Kinogängern und den bereits Etablierten der Medienbranche. Ganz im Sinne dieses Gedankens stand auch das diesjährigen Festival unter dem Motto „Network“ und verwandeltet das gesamte Gelände rund um das E-Werk fünf Tage lang in ein einzigartiges Netzwerk. 

Juliane Fuchs und Leoni der Pakete für die Crowdfunding-Unterstützer

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die erstmalige Vergabe des backup.collaboration.award. „Mit diesem Preis wollten wir noch eine größere Würdigung für die Filmemacher ermöglichen“, so Leoni Klinger, die eigens dafür gemeinsam mit Marvin Renfordt und dem Marketing-Team des Festivals eine aufwendige Crowdfunding-Kampagne auf die Beine stellte. Wie wichtig auch hier Networking ist, zeigte die Zusammenarbeit mit Paul Rieth, Filmemacher und Experte im Bereich Crowdfunding: „Seine Unterstützung war wirklich Gold wert für unser Projekt und hat uns nochmal in eine ganz neue Richtung gebracht“. Mit Erfolg: Insgesamt 2505 Euro konnten für das Preisgeld innerhalb eines Monats auf der Plattform wemakeit.com gesammelt werden.

Genau diese kreativen Ideen und der engagierter Einsatz der beteiligten Studierenden bringen Jahr für Jahr immer wieder frischen Wind in die Planung und Umsetzung des Festivals, das sich aus einem jährlich wechselnden Team zusammensetzt. „Das spannendste ist, sich an solchen Projekten auszuprobieren und tolle neue Kontakte zu knüpfen“, resümiert Leoni. Und für die Besucher umso schöner zu zusehen, was dabei rauskommt, wenn Studierende Lust haben, Neues entstehen zu lassen.


Weitere Infos zum Programm findet ihr auf der Website des back_up Festivals sowie bei Facebook.


Text: Rosina Korschildgen, Medienwissenschaft (BA), 4. Semester

Bilder: Juliane Fuchs, Olaf Nenninger

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