…mit der Thoska ins Schneevergnügen (Teil 2)

Besser spät als nie. Der zweite und letzte Teil des Experiments „Boarden in Thüringen“.
“Michas Taverne” 


Samstag der 9. Januar 2016. Kein Schnee in Weimar, aber 15 Zentimeter in Oberhof. Zwei von drei Lifte waren geöffnet, nicht der Fallbachhang mit besagtem Snowpark aber immerhin die beiden Lifte auf der „alten Golfwiese“. Das Experiment wollten wir jedoch trotzdem angehen. 
Die Fahrt dort hin verlief weitestgehend reibungslos. Umsteigen mussten wir in Erfurt, jener Zug der direkt nach Oberhof gefahren wäre fuhr uns dann doch zu früh. Schnee erblickten wir aber erst am Ende eines Tunnels, kurz vor unserer Endstation. Der Anblick der idyllischen Schneelandschaft war allerdings grandios. Vom Bahnhof aus mussten wir den Bus Richtung Oberhof nehmen. Dieser verkehrt allerdings nicht mehr im Tarifbereich der Thoska. Mit dem Semesterticket kamen wir also leider nicht direkt ins Schneevergnügen. Dafür sollten wir noch 1.50 draufzahlen. Der Busfahrer war aber freundlich und konnte uns Auskunft über unser Ziel geben. An der Haltestelle „Rondell/ Rennsteiggarten“ mussten wir schließlich aussteigen. Von dort zeigten uns dann zahlreiche Schilder den Weg zum Rodel- und Skihang. Wie das ganze vor Ort aussah, könnt ihr in einem kleinem, verwackelten Zusammenschnitt sehen. Den Tag beendeten wir schließlich mit einem heißen Glühwein, den wir bei der urigen, kleinen Aprés-Ski Hütte “Michas Taverne” bekamen. 

Für einen kurzen Trip in den Schnee lohnt sich der kleine Hang an der alten Golfwiese auf jeden Fall. Wem Boarden oder Skifahren auf der kurzen „Piste“ jedoch zu langweilig wird, kann auch auf den Schlitten oder auf sogenannte Snow-Tubes umsteigen. Damit können zwei weitere, etwas längere Hänge befahren werden. Für Tiefschneefans ist der Hang gegenüber dem Lift zu empfehlen. Dieser ist zwar nicht länger und man kann ihn nur zu Fuß erreichen, dafür bietet er aber ein bisschen Powderfeeling. Zu viel erwarten sollte man bei der ganzen Sache allerdings nicht. In Thüringen ist eben alles etwas kleiner, aber dafür gleichzeitig auch feiner. 



                                                       Jonathan Bernhard Hock, Urbanistik (B.Sc.), 3. Semester

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.