Medienkultur studieren – Und dann? | Berufsaussichten und Jobchancen

Das Studium der Medienkultur an der Bauhaus-Universität Weimar ist ein geisteswissenschaftliches Studium und gliedert sich in die Teilbereiche Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft und Medienökonomie. Hier erfahrt ihr, wie sich diese Aufteilung auf eure spätere Berufswahl auswirken kann, welche Karriererichtungen ihr als Medienkultur’ler einschlagen könnt und wie euch die Universität hilft, euren Traumberuf zu finden.

Drei Teilgebiete – Drei Berufsrichtungen?


Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft und Medienökonomie heißen die Unterteilungen, die das Medienkultur-Studium an der Bauhaus-Universität Weimar auszeichnen. Im Verlauf des Studiums werden in all diesen Bereichen Kurse, Seminare und Vorlesungen belegt und ab dem 3. Fachsemester habt ihr die Chance, euch in einem oder zwei Teilgebieten zu spezialisieren. Dies wird durch Projektmodule möglich.
Trotz der drei Fachrichtungen werden nicht automatisch nur drei verschiedene Berufsrichtungen definiert. Die Lehre in den Bereichen Medien, Kultur und Ökonomie ermöglicht eine allumfassende Ausbildung, die für zahlreiche Berufe qualifiziert. Hier wird in Gruppen- und Gemeinschaftsprojekten analytisches Denken sowie fachliches Wissen aus den Bereichen Film, Fernsehen, Text, Ausstellungen, Soziologie, Philosophie, Unternehmenskultur, Businessplan und vieles mehr gelehrt.


Wird jeder Journalistin und Moderator?

Bild: pixabay

Diese beiden Berufsbilder sind oft Aushängeschild und Vorurteil zugleich, wenn es um den beruflichen Werdegang einer Medienabsolventin bzw. eines Medienabsolventen geht. Oft wird der Studiengang Medienkultur mit Massenmedien und den Berufen Moderator/in, Journalist/in, Redakteur/in, und Mitarbeiter von Fernseh- oder Radiosendern verbunden
Doch in der gefühlt mit Lichtgeschwindigkeit vorbei rauschenden Zeit, in der wir leben, werden Medien ständig neu definiert, ausgetauscht und neu eingesetzt. Und selbige Handhabung hat es auch mit den Berufsfeldern. Selbstverständlich können Berufe im Bereich der Massenmedien angenommen werden, jedoch sollte zu Beginn des Studiums Medienkultur an der Bauhaus-Universität Weimar klar sein, dass mit diesem Studium eine viel größere berufliche Vielfalt bevor steht.


Konkrete Berufe nach dem Medienkultur-Studium

Massenmedien
Journalisten, Auslandskorrespondenten, Radio- und Fernsehmoderatoren und Redakteure sind einige Berufsbilder, die Absolventen der Medienkultur wahrnehmen können. Von großen Fernsehanstalten und Filmstudios über renommierte Tageszeitungen bis hin zu Lokalsendern und privaten Medienhäusern – Die Arbeitgeber in diesem Bereich finden sich weltweit. Und sie freuen sich auf crossmedial ausgebildete, selbständige Studienabsolventen.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dieses Arbeitsfeld eignet sich hervorragend für die Übereinstimmung mehrerer Interessen: Zum einen arbeitet man im medialen Kontext, zum anderen können eigene Interessen, wie beispielsweise Sport, Tourismus, Gesundheit, Ernährung etc., mit in den Beruf einfließen. Fast jedes Unternehmen besitzt eine eigene Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, da die Präsenz nach außen ein gewährleistet sein muss. Hierfür werden Fachkräfte aus den Bereichen Medienkultur und Kommunikation gesucht.
Zum Berufsbild einer Pressesprecherin bzw. eines Pressesprechers gehört unter anderem die Pflege und Betreuung der firmeneigenen Website sowie Social Media Kanäle, die Erstellung von zielgruppengerechten Inhalten sowie die Vorbereitung und Durchführung von Pressekonferenzen.

Marketing
Neben einer Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit besitzen viele Unternehmen auch eigene Marketing-Mitarbeiter. Diese unterstützen den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, sorgen über spezielle Web-Tools für die Sichtbarkeit im Internet und eine positive Bekanntmachung der Unternehmensvorhaben. Generell ist die Anpassung des Unternehmens an die Forderungen und Ziele bestehender Märkte der Schwerpunkt im Marketing. Markenpolitik, Marktforschung und Werbung sind nur drei von vielen Aufgaben.

Projektmanagement
Das Studium Medienkultur schult in vielen Studienbereichen besonders Eigeninitiative, Selbstbestimmung und Organisationsgeschick. Mit diesen Kompetenzen ist auch ein Beruf im Bereich des Projektmanagements verschiedener Firmen oder eines eigenen Unternehmens denkbar. Dieses Berufsfeld hat besonders die Akquisition, die Organisation und Koordination von Events, (Online-)Projekten und Aufträgen zum Inhalt.

Weitere Möglichkeiten…
Neben diesen stehen Absolventen der Medienkultur auch weitere berufliche Türen offen: Eventmanagement, Forschung bzw. Wissenschaft, interkulturelle Arbeit, Kulturvermittlung- und Austausch, Festivalorganisation, Künstlerbetreuung- und Management…

Unterstützung von der Universität

Ein wichtiger und toller Fakt des Studium Medienkultur in Weimar ist die offene und freie Arbeitsweise, die den Studierenden gewährleistet wird. Die Lehrpersonen sind stets offen für studentische Fragen, Anregungen und Vorhaben. So auch beim Sammeln von Praxiserfahrung: Für nahezu jeden Berufsbereich stehen Experten für eine individuelle Praktikumsbetreuung zur Verfügung. Wo und in welchem Umfeld das Pflichtpraktikum absolviert wird, kann jeder Studierende selbst entscheiden, ebenso wie die Dauer. Durch die Möglichkeit eines Urlaubssemesters wird zusätzlich zum Praktikum ein weiteres Zeitfenster angeboten, in dem Praxiserfahrungen in einem oder in mehreren Bereichen der Arbeitswelt gesammelt werden können.

Zudem besitzt die Bauhaus-Universität Weimar einen eigenen Careers Service, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Absolventen der Universität den Start in das Berufsleben zu vereinfachen. Individuelle Beratung, Bewerbungsmappen-Check, Vorträge und Workshops zu Schlüsselqualifikationen sowie eine eigene Job- und Praktikabörse erleichtern den Einstieg in die Arbeitswelt.
Auch für alle, die an einer eigenen Unternehmensgründung interessiert sind, bietet die Gründerwerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar professionelle Unterstützung. Als Ort des “Ausprobierens und Experimentierens” werden hier Start-Ups aufgebaut, gefördert und betreut.

Zum Erfahrungsbericht Medienkultur geht es hier entlang.


©Bauhaus-Universität Weimar. Fotografin: Nathalie Mohadjer

Laura Jähnert, Bachelor of Arts (Medien)

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