Review: So war der Bauhaus-Weihnachtsmarkt 2017

„Kauf Dir ein Stück Bauhaus“ – Der Bauhaus-Weihnachtsmarkt

Am Wochenende war es wieder soweit: die Türen des Van-de-Velde Gebäudes und Universitäts-Hauptgebäudes standen offen für alle Studierenden, Eltern, Mitarbeiter und Bauhaus-Interessierte. Die meisten suchten nach Geschenken, um nicht am 23. noch in die Stadt zu hechten und auf den letzten Drücker etwas zu kaufen. Da nimmt man sich lieber den Samstag Zeit, um in Ruhe bei Kaffee, Eis und Gebäck durch die Universitätsgebäude zu schlendern und womöglich etwas Einzigartiges für seine Liebsten zu finden.


Der Bauhaus-Weihnachtsmarkt war auch in diesem Jahr wieder rege gefüllt und es gab Dinge von Schmuck, Taschen bis hin zu Illustrationen und noch vieles mehr. Auch preislich war wieder für jeden etwas dabei – Lampen für 90€, Seife für 5€, Illustrationen für 15€ und Porzellan von 5 – 50€. Oft sah man den Produkten an, dass Sie in den hiesigen Werkstätten der Bauhaus-Universität Weimar umgesetzt wurden und meist von Architekten, Produkt-Designern oder Studierenden aus der Visuellen Kommunikation stammten.

Ich persönlich fand es besonders schön, diese Arbeiten zu sehen, da man merkte, dass der Entwurf aus dem Studium qualitativ hoch war und nun Interessierte fand. Der Bauhaus-Weihnachtsmarkt war für die jeweiligen Schöpfer auch in diesem Jahr eine gute Möglichkeit zu testen, ob das eigens entworfene Produkt eine Chance auf dem Markt hätte. Natürlich waren auch Absolventen/innen der Bauhaus-Universität Weimar wieder mit dabei. Die Professionalität in Umsetzung und Auftritt sollte meiner Meinung nach für die jüngere Studi-Generation ein Ansporn sein, auch selbst an dem Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr teilzunehmen.

Bild: pixabay

Mein Tag, und ich glaube, der von vielen anderen, gestaltete sich auf dem Bauhaus-Weihnachtsmark so, dass man erst einmal auf Freunde und Bekannte vor dem Eingang des Uni-Hauptgebäudes wartete. Es war kalt und windig und man wollte so schnell wie möglich ins Warme, sobald alle eingetroffen waren. Drinnen angekommen sahen wir direkt am Eingang schon die ersten Stände und wir versuchten, eine Taktik zu entwickeln, um den sinnvollsten und entspanntesten Weg durch das Hauptgebäude anzutreten. Da jeder an anderen Dingen für Verwandte oder sich selbst interessiert ist, war die Taktik nach so gut wie 10 Minuten vergessen und die Gruppe verteilte sich im gesamten Gebäude. Immer mal wieder lief man sich über den Weg, tauschte sich kurz aus, was es in den sonst für Unterrichtszwecke genutzten Räumen zu kaufen gäbe und wo es sich besonders lohnen würde, trotz hohem Besucheransturm hineinzugehen.

An den Ständen selbst waren die Schlangen nicht sonderlich lang und man hatte schon nach kurzer Zeit das Erfolgserlebnis, mindestens ein Weihnachtsgeschenk mehr zu haben! Wer etwas mehr Zeit mitgebracht hat, konnte sich beim berühmten und beliebten Illumat anstellen (eine Illustrations“maschine“ eines Bauhaus-Alumni, in der ein Illustrator sitzt und mit vom Kunden gewünschten Begriffen und Träumen eine ganz persönliche Illustration in seinem Stil zeichnet). Besonders an diesem Stand funkelten die Kinderaugen, während um die „Maschine“ herumgewuselt wurde und versucht wurde, hinter die Vorhängen des Illumaten zu spähen.

Die kleine Pause wollten wir erst im Bauhaus.Atelier verbringen, welches dann allerdings ziemlich voll war. Deswegen vergnügten wir uns stattdessen mit einem selbstgemachten Biebereis von Student Felix Bieber und setzten uns im obersten Stock auf die Treppe, um das Geschehen zu beobachten und das Eis zu genießen. Als sich auch die restliche Gruppe wiederfand, wollten wir gerade Richtung Zuhause aufbrechen, als wir entdeckten, dass es im Van-de-Velde-Gebäude noch mehr Geschenkmöglichkeiten gab. Dort angekommen liefen wir relativ flott durch den Raum und unterhielten uns mit den dortigen studentischen Verkäufern – man kennt sich eben in Weimar persönlich oder durch andere Studierende. Die Geschäfte liefen nach meiner Nachfrage gut – der ein oder andere wollte das verdiente Geld für einen geplanten Skiurlaub nutzen.
Zusammenfassend war es mal wieder ein schöner Tag auf dem Bauhaus-Weihnachtsmarkt! Raus aus der Kälte, raus aus der winterlichen Tristesse und rein ins Einkaufsvergnügen mit Freunden und heißer Schokolade!

Rosa Rodeck, B.F.A. (Produkt Design)

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